29.03.2004

Nachrichtenarchiv 30.03.2004 00:00 Eine Million Bibeln für den Irak

Mehr als eine Million Bibeln haben US-Missionare seit Ende des Irak-Krieges in das islamische Land gebracht. Seit Monaten kommen Gruppen von überwiegend evangelikalen Missionaren aus den USA in den Irak. Fast täglich wird in Bagdad eine neue Kirche eröffnet. Den Sicherheitskräften bereiten diese Christianisierungsbemühungen zunehmend Kopfschmerzen, da immer häufiger westliche Personen Opfer von gezielten Anschlägen werden.

Mehr als eine Million Bibeln haben US-Missionare seit Ende des Irak-Krieges in das islamische Land gebracht. Seit Monaten kommen Gruppen von überwiegend evangelikalen Missionaren aus den USA in den Irak. Fast täglich wird in Bagdad eine neue Kirche eröffnet. Den Sicherheitskräften bereiten diese Christianisierungsbemühungen zunehmend Kopfschmerzen, da immer häufiger westliche Personen Opfer von gezielten Anschlägen werden. Die Ermordung von vier US-Missionaren in der vergangenen Woche stellt den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung dar. Hören Sie das domradio-Interview mit Dr. Manfred Brocker, Politikwissenschaftler aus Köln und Experte für evangelikale Christen in den USA.