01.02.2004

Nachrichtenarchiv 02.02.2004 00:00 Prozess um Zwangsenteignungen in Ostdeutschland nach 1945

Seit letztem Donnerstag befasst sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit der Enteignungen ehemaliger Großgrundbesitzer. Mit der der Bodenreform auf dem Gebiet der späteren DDR wurden zwischen 1945 und 1949 zahlreiche Grundbesitzer, Fabrikanten und Hauseigentümer zwangsenteignet.

Seit letztem Donnerstag befasst sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit der Enteignungen ehemaliger Großgrundbesitzer. Mit der der Bodenreform auf dem Gebiet der späteren DDR wurden zwischen 1945 und 1949 zahlreiche Grundbesitzer, Fabrikanten und Hauseigentümer zwangsenteignet. Sie wurden nach der deutschen Wiedervereinigung nur mit einer geringen Ausgleichszahlung entschädigt.  Dagegen klagen nun rund 70 Betroffene. Über die ethische Beurteilung der Enteignungen und eine mögliche Entschädigung, ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Wiemeyer, Christliche Gesellschaftslehre Uni Bochum