Ein Mädchen betet mit einem Kreuz in der Hand
Ein Mädchen betet mit einem Kreuz in der Hand

27.03.2020

Ungarns Bischöfe sorgen sich um die sozial Abgehängten Arme Menschen in Ungarn unterstützen

Mehr Unterstützung für die allerärmsten Menschen in Ungarn fordern die katholischen Bischöfe des Landes. Die Corona-Krise träfe die Menschen am härtesten, die keine Rücklagen und Sicherheiten haben.

Von der Regierung in Budapest bereits beschlossene Maßnahmen wie Steuersenkungen oder die Aufhebung von Kreditrückzahlungen bedeuteten für viele Familien und Notleidende in der Corona Krise bereits eine große Hilfe, hielt der Diözesanbischof von Szombathely (Steinamanger) und Caritas-Bischof Janos Szekely in einem vom katholischen Onlineportal Magyar Kurir am Freitag veröffentlichten Aufruf fest.

Die Folgen der Corona-Pandemie träfen jedoch vor allem diejenigen am härtesten, "die überhaupt keine Vorräte haben, zur Untermiete wohnen und wegen der Krise ohne Bezahlung beurlaubt wurden", so der Bischof. Die Verantwortlichen müssten Lösungen finden, die diesen Menschen in den kommenden Monaten das Überleben sichern.

Wende in der ungarischen Gesellschaft

Unterdessen setzt der Altbischof von Vac, Miklos Beer, auf eine Wende in der ungarischen Gesellschaft. Er hoffe, dass die "entsetzliche" Epidemie zu einer neuen Nüchternheit bei den Menschen und einer größeren persönlichen Nähe zueinander führen werde, sagte er der Zeitung "Nepszava". "Die Zwangslage öffnet uns die Augen dafür, wie viele ungeahnte Möglichkeiten wir haben", so der 77-jährige Bischof.

Kirche erreicht mehr Menschen als in normalen Zeiten

Für die Kirche zeigt sich in der Corona-Krise nach Ansicht Beers, dass "nicht die spektakulären kirchlichen Zeremonien am wichtigsten sind, sondern die Fähigkeit, die Menschen anzusprechen". Mit den wegen der Aussetzung öffentlicher Gottesdienste vielfach via Internet gestreamten Messen beispielsweise erreiche man derzeit mehr Menschen als in normalen Zeiten.

Viktor Orban in den Schlagzeilen

Derzeit steht der Regierungschef Viktor Orban in den Schlagzeilen, weil er sich unter Verweis auf den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Möglichkeit verschaffen will, mit Dekreten und am Parlament vorbei zu regieren. Am Donnerstag übte das Europäische Zentrum für Presse- und Meinungsfreiheit (ECPMF) Kritik an dem autoritären Kurs von Orban. In einem Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) beklagte ECPMF Geschäftsführer Lutz Kinkel einen gefährlichen Abbau demokratischer Rechte in dem Land.

(KNA)

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