Reislieferungen nach Erdbeben
Reislieferungen nach Erdbeben

20.07.2015

UN-Hilfsorganisation muss verdorbenen Reis in Nepal vernichten Acht Tonnen für die Tonne

Das Welternährungsprogramm WFP muss ungenießbaren Reis vernichten, der für Erdbebenopfer in Nepal bestimmt war. Knapp acht Tonnen Reis seien nach einer Laboruntersuchung "nicht für den menschlichen Verzehr geeignet".

Der Reis würde unter behördlicher Aufsicht entsorgt, teilte die UN-Organisation mit Sitz in Rom am Montag mit.

Nach einem Bericht der nepalesischen Zeitung "Himalayan Times" (Onlineausgabe Montag) hatte es schon früher Kritik an der Qualität der Nahrungsmittelhilfen des WFP gegeben. Das UN-Programm leistete nach eigenen Angaben bislang Unterstützung für mehr als zwei Millionen Menschen in Nepal. Das Land war am 25. April von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden.

(KNA)