Einsatz gegen Sklaverei
Einsatz gegen Sklaverei

02.12.2014

Erklärung zum Kampf gegen Menschenhandel Religionsführer verurteilen Sklaverei

Spitzenvertreter der großen Religionen haben sich an diesem Dienstag gemeinsam mit Papst Franziskus gegen Sklaverei ausgesprochen. Oberhäupter von Islam, Anglikanischer Kirche, Judentum und Buddhismus kamen dazu nach Rom.

Papst Franziskus und Spitzvertreter der Weltreligionen haben am Dienstag im Vatikan eine Erklärung gegen Menschenhandel unterzeichnet. Darin verurteilen sie Menschenhandel als "Verbrechen gegen die Menschheit" und als moderne Form der Sklaverei. Ebenso verdammen sie Zwangsarbeit, Zwangsprostitution und Organhandel. Alle Staaten müssten dagegen vorgehen.

Erste Erklärung dieser Art

Die Religionsführer verpflichteten sich zugleich, Gläubige und "Menschen guten Willens" zu mobilisieren. Ziel sei, die "moderne Sklaverei weltweit bis 2020 und für alle Zeiten abzuschaffen".

Es ist das erste Mal, dass Religionsführer eine solche gemeinsame Erklärung unterschrieben. Papst Franziskus bezeichnete das interreligiöse Bündnis als historische Initiative. Alle Menschen seien mit der gleichen Würde und Freiheit geboren, sagte das katholische Kirchenoberhaupt. "Jeder ist zum Handeln aufgefordert."

Welttag zur Abschaffung der Sklaverei

Anlass für die Erklärung war der Welttag zur Abschaffung der Sklaverei, der am Dienstag weltweit begangen wird. Zu den zwölf Unterzeichnern zählen neben dem Papst das Ehrenoberhaupt der Anglikaner, Erzbischof Justin Welby, ein Vertreter der Kairoer Al-Azhar-Universität als führende Lehrstätte des sunnitischen Islam sowie der oberste buddhistische Priester von Malaysia.

Der Kampf gegen den Menschenhandel ist ein besonderes Anliegen von Papst Franziskus. Das "Global Freedom Network" war im März gemeinsam vom Vatikan, der Al-Azhar-Universität, der anglikanischen Gemeinschaft und der australischen Stiftung "Walk Free Foundation" gegründet worden. Nach deren Angaben sind gegenwärtig weltweit rund 36 Millionen Menschen Opfer moderner Sklaverei.

(KNA, epd)

Die neue App von DOMRADIO.DE

Im Video: Täglicher Gottesdienst

Sehen Sie hier den täglichen Gottesdienst aus dem Kölner Dom. An Werktagen ab 9 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 12 Uhr in der Mediathek.

Schabbat Shalom: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – der Podcast

Jeden Freitag nehmen uns junge Jüd:innen in diesem Podcast mit in die Welt des Judentums. 

Tageskalender

Radioprogramm

 09.05.2021
06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO Der Sonntag

  • Pilotprojekt "Ich bin Sophie Scholl"
  • Katholischer Sportverband schaut in die Zukunft
07:20 - 07:20 Uhr

WunderBar

07:50 - 07:55 Uhr

Wort des Bischofs

09:40 - 09:45 Uhr

Kirche2Go

10:00 - 12:00 Uhr

Gottesdienst

11:00 - 16:00 Uhr

DOMRADIO Der Sonntag

  • Muttersein in Entwicklungsländern
10:00 - 12:00 Uhr

Gottesdienst

11:00 - 16:00 Uhr

DOMRADIO Der Sonntag

  • Muttersein in Entwicklungsländern
12:40 - 12:45 Uhr

WunderBar

16:00 - 18:00 Uhr

Der gute Draht nach oben!

17:50 - 17:55 Uhr

Wort des Bischofs

16:00 - 18:00 Uhr

Der gute Draht nach oben!

18:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Menschen

19:00 - 20:00 Uhr

DOMRADIO Kopfhörer

20:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Musica

Himmelklar Podcast

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag neu.

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Die ganze Bibel im Ohr! Jetzt spenden!