01.03.2013

Besinnung auf das Wesentliche Auf dem Weg zum Glück - Exerzitien

Glück muss nicht immer laut und schillernd daherkommen. Manchmal ist es auch leise und lebt davon, dass man sich etwas zumutet. Beim Fasten geht es um den bewußten Verzicht.

Während sich bis Ostern viele Süßes oder Alkohl verkneifen, gibt es andere, die verzichten auf Ablenkung. Und zwar um in sich hineinzuhören.

"Geistliche Übungen" heißt Exerzitien übersetzt. Sie gehen zurück auf den baskischen Heiligen Ignatius von Loyola aus dem 16. Jahrhundert.

Exerzitien sind eine Reise zum Ich. Sie gestalten sich nach dem Ziel der Reise. Die Reiseziele von Exerzitien können sehr unterschiedlich sein, je nach der Lebenssituation, die Anstoß zu den geistlichen Übungen gab.

Martina Deckert begleitet Menschen in Exerzitien und weiß, dass es einige Gelingensbedingungen gibt. Für sie persönlich ist der Verzicht auf Bücher eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sie in Besinnungstagen ans Ziel kommt. Aber da gibt es noch mehr Hilfen, wie sie uns berichtet.