Die Internetplattform „direktzu.kardinal-meisner“
Die Internetplattform „direktzu.kardinal-meisner“

29.06.2011

Kardinal Meisner kritisiert kreuz.net Keine katholischen Nachrichten

"Katholische Nachrichten" will kreuz.net präsentieren. Und tut dies in einem "beleidigenden" und "gehässigen" Stil, findet auch Joachim Kardinal Meisner. Der Kölner Erzbischof lässt in seiner ersten Antwort auf "direktzu.kardinal-meisner.de" kein gutes Haar an dem anonym betriebenen Internetportal.

Das größte Interesse der Website- Besucher und damit den Spitzenplatz errang die Frage Marianne Thanners, wie der Erzbischof zu einschlägigen Internetseiten wie "kreuz.net" steht. Mehr als 300 User stimmten dafür.

In seiner Antwort betont der Kardinal, dass er sich wegen des gehässigen und beleidigenden Stils vieler Beiträge auf dieser Website von "kreuz.net" ausdrücklich distanziert. Auch die bewusste Anonymität von Betreibern und Autoren der Plattform widerspreche dem Verantwortungs-bewusstsein, das für eine offene Kommunikation erforderlich sei. Websites, die das Attribut "katholisch" zu Recht führen wollten, müssten auch in Form und Inhalt den Anspruch erkennen lassen, der Verkündigung der Frohbotschaft zu dienen, so der Kardinal.

Reges Interesse
Auch während des bevorstehenden Urlaubs von Kardinal Meisner im Juli kann auf der Plattform weiter abgestimmt werden. Da sich das größte Interesse für die nächste Frage bereits deutlich abzeichnet, wird der Erzbischof diese Frage außerplanmäßig noch vor seinem Urlaub beantworten. Danach geht es im gewohnten Rhythmus von Abstimmung und Beantwortung weiter.

Die Pfingstsonntag gestartete Plattform "direktzu.kardinal-meis-ner.de" verzeichnete vom Start weg ein reges Nutzerinteresse. Zurzeit sind über 60 Beiträge zur Abstimmung eingestellt. Die über 10.000 Besucher haben mehr als 3.000-mal für oder gegen die einzelnen Fragen votiert. Jeder Nutzer kann eigene Beiträge an den Erzbischof formulieren oder sich an der Abstimmung bereits gestellter Fragen beteiligen. Die auf diese Weise bestbewertete Frage wird in einem zweiwöchigen Turnus von Kardinal Meisner beantwortet. Anfragen, Bewertungen und die Antworten des Erzbischofs bleiben online einsehbar. Ähnliche Seiten betreiben auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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