12.01.2008

Nachrichtenarchiv 12.01.2008 08:45 VdK: Riester-Rente nicht auf das Einkommen anrechnen

Der Sozialverband VdK fordert von der Bundesregierung Änderungen bei der Riester-Rente. Angesichts der steigenden Altersarmut sei es paradox, die Einkünfte aus der Riester-Rente mit der Grundsicherung zu verrechnen, erklärte Verbandspräsident Hirrlinger der "Berliner Zeitung". Er forderte, das Ersparte aus der Riester-Rente dürfe gerade bei Geringverdienern nicht auf das Einkommen angerechnet werden. Zumindest müsse ein hoher Freibetrag festgesetzt oder aber ganz auf die Anrechnung verzichtet werden. Ähnlich äußerte sich auch der Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Schneider. Menschen dürften nicht das Gefühl bekommen, jahrelang umsonst vorzusorgen.