04.01.2008

Nachrichtenarchiv 04.01.2008 06:27 Iowa: Obama und Huckabee vorn

In den USA gibt es gleich zu Beginn des Wahlkampfjahres zwei große Überraschungen. Bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Iowa kassierten sowohl bei den Demokraten als auch bei den Republikanern die Favoriten für die Präsidentschaftskandidatur erste Niederlagen. Der schwarze Politiker Barack Obama setzte sich bei den Demokraten gegen seine hoch favorisierte Konkurrentin Hillary Clinton durch. Damit scheiterte Clintons Versuch, gleich zu Beginn des Wahljahres auf Siegerkurs zu gehen. Nach ersten Umfragen war des das Thema Irak, das Barack Obama zum Sieger machte. Er hatte im amerikanischen Senat seit Jahren klar Stellung gegen den Krieg bezogen. Hillary Clinton hingegen hatte dem Krieg zunächst zugestimmt. Bei den Republikanern konnte sich überraschend einer der konservativsten Kandidaten durchsetzen. Der Politiker Mike Huckabee gilt als Lieblingskandidat religiöser Fundamentalisten vom rechten Flügel der Partei. Huckabee schlug damit Kandidaten wie den ehemal igen New Yorker Bügermeister Rudolph Giuliani und den bisherigen Favoriten Mitt Romney.