13.11.2007

Nachrichtenarchiv 13.11.2007 07:04 amnesty: Bundeswehr indirekt an Folter in Afghanistan beteiligt

amnesty international hat der Internationalen Schutztruppe in Afghanistan (ISAF) vorgeworfen, sich indirekt an Folter und Misshandlungen zu beteiligen. Die ISAF übergebe immer wieder Festgenommene an afghanische Behörden und den Geheimdienst. Mehrere Menschen seien danach gefoltert worden oder verschwunden. amnesty forderte die ISAF auf, die Überstellung von Gefangenen zu stoppen. Neben den ISAF-Truppen aus Kanada, Belgien, Großbritannien, Norwegen und den Niederlanden hätten auch deutsche Einheiten mehrere Festgenommene an die Afghanen übergeben. Die Bundesregierung halte sich jedoch mit Informationen zu den Gefangenen zurück, heisst es in dem amnesty-Bericht.