11.09.2007

Nachrichtenarchiv 11.09.2007 09:55 Kirche und Islam-Verband planen interreligiöse Jugendarbeit

Die katholische Kirche und die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) wollen das Thema Religion stärker in der Jugendsozialarbeit verankern. Viele Jugendliche seien religiös entwurzelt und hätten Probleme, ihren Lebensweg zu finden, erklärten Jugendbischof Bode und der DITIB-Dialogbeauftragte Bekir Alboga in Köln. Darum sollten christliche und islamische Traditionen stärker in die praktische pädagogische Arbeit einbezogen werden. So lasse sich womöglich verhindern, dass Jugendliche in gefährliche, extremistische Weltanschauungen rutschten, betonte Bode, der Vorsitzender der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz ist.