30.07.2007

Englands Premier Gordon Brown zu Antrittsbesuch in den USA "Wichtigste bilaterale Beziehung"

Der neue britische Premierminister Gordon Brown ist zu seinem Antrittsbesuch bei US-Präsidenten George W. Bush in den USA eingetroffen. Er wolle die Reise dazu nutzen, die für Großbritannien ohnehin "wichtigste bilaterale Beziehung" zu stärken, erklärte der Regierungschef kurz vor seinem Abflug in London.

Es sei eine Beziehung, die sich auf die gemeinsamen Werte der Freiheit und der Würde des Einzelnen gründe. Browns Treffen mit Bush am Montag in Camp David wird auf beiden Seiten des Atlantiks große Bedeutung beigemessen. Bei seinen Gesprächen mit Bush dürfte die Lage im Irak im Mittelpunkt stehen. Weitere Themen sind Afghanistan, der Kampf gegen den Terror und die Darfur-Krise sein. Bush holte seinen Gast in Camp David mit einem Golfcart am Hubschrauber ab und fuhr mit ihm zu einem privaten Abendessen. Brown betonte nach einem Bericht des Fernsehsenders BBC auf seinem Flug nach Washington die herausragende Bedeutung der "historischen Partnerschaft" zwischen beiden Ländern. Er sei immer ein Atlantiker und großer Bewunderer des amerikanischen Unternehmergeistes gewesen, sagte Brown demnach. "Als Premierminister will ich dazu beitragen, unsere Beziehung mit den USA weiter zu verbessern", so Brown vor seiner Abreise in London. Die USA und Großbritannien wollten den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, vor allem dem globalen Terrorismus, gemeinsam begegnen. Für den Montag planen Bush und Brown eine gemeinsame Pressekonferenz in Camp David. Am Nachmittag stehen Gespräche des britischen Premiers mit Senatoren und Abgeordneten des US-Kongresses in Washington auf dem Programm. Nach den Gesprächen mit Bush wird Brown am Mittwoch auch eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York halten.