27.07.2007

Olympiapfarrer Schütt schließt Doping auch bei Olympia 2008 nicht aus - Bekämpfung soll schon im Kindesalter beginnen „Doping wird ein Problem sein, das den Sport begleitet, solange es den Sport gibt!“

Nach den neuen Dopingfällen bei der Tour de France fordert Olympiapfarrer Schütt eine umfassende internationale Anti-Doping-Kampagne. Im domradio-Interview sagte der Sportbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Hans-Gerd Schütt, dass nicht nur die Kontrollen verbessert werden müssten, sondern auch die Zuschauer klar gegen Doping Stellung beziehen und Journalisten kritisch berichten müssten. Die Bekämpfung von Doping müsse schon im Kindesalter beginnen. Mit Blick auf die olympischen Spiele 2008 in Peking sagte Schütt: „Doping wird ein Problem sein, das den Sport begleitet, solange es den Sport gibt!“ Ein solches System könne man nicht von heute auf morgen abschalten, es sei schließlich über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte gewachsen. Deshalb gehe er davon aus, dass es auch bei Olympia 2008 Dopingfälle geben wird. Doping sei schließlich nicht nur im Radsport offenbar gängige Praxis, sondern werde auch in anderen Sportarten und im Breitensport betrieben.