05.04.2007

Nachrichtenarchiv 06.04.2007 00:00 Weltklimabericht nach Intervention der USA abgeschwächt

Nach schwierigen Verhandlungen hat sich der Weltklimarat der Vereinten Nationen auf einen Bericht zur Erderwärmung geeinigt. Ursprünglich war der Weltklimabericht bereits am Vormittag des Karfreitags erwartet worden. Mehrere Delegierte machten die USA, China und Saudi-Arabien für die Verschiebung verantwortlich. Die Regierungen dieser Länder hätten einige Abschnitte des Berichtes insbesondere zu den Wirkungen des Klimawandels als zu weitgehend beanstandet. Laut Medienberichten konnten die USA erreichen, dass die Aussage, der Klimawandel werde unter anderem zu Wirbelstürmen und Überflutungen in Nordamerika führen, wegfällt. - Der Bericht befasst sich im Wesentlichen mit den Auswirkungen der Erderwärmung auf den Menschen und seine Umwelt. Dabei zeichnen die Klimaexperten erneut ein erschreckendes Bild für die kommenden Jahrzehnte: Bei anhaltender Klimaerwärmung kommt es zu mehr Hitzewellen und Überschwemmungen. Millionen Menschen werden diesen zum Opfer fallen. Ein Fünftel der Tier- und Pflanzenarten sei vom Aussterben bedroht.