24.11.2006

Nachrichtenarchiv 25.11.2006 00:00 Die Schmiergeldaffäre bei Siemens zieht immer weitere Kreise

Jetzt legte der erste Beschuldigte ein umfassendes Geständnis ab und belastete einen früheren Konzernvorstand schwer . Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" sagte der Mann in der Untersuchungshaft aus, dass besagter Ex-Vorstand schon vor Jahren über die schwarzen Kassen informiert worden sei. So sei zum Beispiel der frühere nigerianische Präsident Abacha bestochen worden, weil Siemens in Afrika oft nur mit Sonderzahlungen an Aufträge gekommen sei. - In der Affäre geht es um weltweite Schwarzgeldzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe. Inzwischen forderte CSU-Generalsekretär Söder Siemenschef Kleinfeld auf, hart durch zu greifen. Wörtlich sagte Söder: " Hier steht die Glaubwürdigkeit eines der wichtigsten deutschen Unternehmens auf dem Spiel.