25.07.2006

Nachrichtenarchiv 26.07.2006 00:00 Hilfsorganisationen fordern "humanitäre Korridore" im Libanon

UNICEF hat seine Forderung nach Schutz und Hilfe für die vom Nahost-Konflikt betroffene Bevölkerung bekräftigt. Das UN-Kinderhilfswerk appellierte in Köln an die Konfliktparteien, die Zivilisten "aus dem Kreuzfeuer der Gewalt zu nehmen. Etwa ein Drittel der 357 Toten und über 1.500 Verletzten im Libanon sind nach UNICEF-Schätzungen Kinder und Jugendliche. Diakonie und Caritas haben humanitäre Hilfskorridore im Libanon gefordert. Die humanitäre Situation in der Region verschlechtere sich von Tag zu Tag. Die Menschen brauchten umgehend Wasser, Lebensmittel und medizinische Hilfe. Mindestens 650.000 Menschen sind den Angaben zufolge im Libanon auf der Flucht.