26.05.2006

Bischof Reinelt zu Rassismus im Osten "Man jammert hier nicht nur rum"

Joachim Reinelt wurde am 21. Oktober 1936 in Neurode, Niederschlesien, geboren. 1954 schloß er seine Grundschul- und Oberschulausbildung in Radeberg, Sachsen, mit dem Abitur ab. Er absolvierte in Halle den einjährigen Sprachenkurs und studierte von 1955 bis 1961 in Erfurt und Neuzelle Theologie.

Joachim Reinelt wurde am 21. Oktober 1936 in Neurode, Niederschlesien, geboren. 1954 schloß er seine Grundschul- und Oberschulausbildung in Radeberg, Sachsen, mit dem Abitur ab. Er absolvierte in Halle den einjährigen Sprachenkurs und studierte von 1955 bis 1961 in Erfurt und Neuzelle Theologie. Bischof Otto Spülbeck spendete ihm am 29. Juni 1961 im Petridom zu Bautzen die Priesterweihe. Nach Vertretungsdiensten in Gera wurde er Kaplan in Freiberg. Von 1964 bis 1966 war er Pfarradjutor in Ebersbach und anschließend bis 1970 Kaplan an der Hofkirche zu Dresden. Seine Tätigkeit als Pfarrer begann in Feiberg, in einer sogenannten Teampfarrei. Von 1974 bis 1986 war er dann Pfarrer in Altenburg und von 1980 an dort auch Dekan. Bischof Gerhard Schaffran berief ihn 1986 zum Diözesancaritasdirektor und Ordinariatsrat in Dresden. Am 20. Februar 1988 wurde er in der Kathedrale zu Dresden zum Bischof geweiht. Sein Wahlspruch lautet: "Jesus in medio". Es ist die Kurzfassung des Herrenwortes: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen" (Mt 18,20).