22.04.2006

Nachrichtenarchiv 23.04.2006 00:00 Verdacht gegen Verhafteten aus Potsdam offenbar erhärtet

Nach dem Überfall vom Ostersonntag in Potsdam hat sich der Tatverdacht gegen einen der beiden verhafteten Männer offenbar erhärtet. Ein DNA-Test beweise, dass sich der 30-Jährige am Tatort aufgehalten habe, berichtet die "Bild am Sonntag". Das hätten Blutspuren ergeben. Der Mann war zusammen mit einem 29-jährigen zweiten Verdächtigen kurz nach dem Überfall verhaftet worden. Beide Männer bestreiten weiterhin jede Beteiligung. Das Opfer, ein 37-jähriger Deutsch-Äthiopier, wurde lebensgefährlich verletzt. Ihm war unter anderem eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung zugefügt worden. Sein Gesundheitszustand hat sich laut der behandelnden Klinik geringfügig verbessert, weiterhin bestehe aber Lebensgefahr.