25.03.2006

Nachrichtenarchiv 26.03.2006 00:00 Landtagswahlen mit niedriger Beteiligung

In den drei Bundesländern Rheinland Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt sind heute die Parlamente neu gewählt worden. Mehr als 17 Millionen Bürger waren zur Wahl aufgerufen. Die Beteiligung war nur in Rheinland-Pfalz auf dem Niveau der letzten Wahl, in den beiden anderen Länder machten deutlich weniger Bürger von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Laut den Hochrechnungen zeichnet sich in Rheinland Pfalz ab, dass die Koalition von SPD und FDP fortgesetzt werden kann. Ob die Grünen in den Landtag einziehen werden, ist noch unklar, denn sie liegen bei circa 5 Prozent. Wenn nicht, könnte die SPD im Landtag die absolute Mehrheit erreichen und alleine regieren. Ministerpräsident bleibt Günther Oettinger. Die Prognose: SPD 46, CDU 33, FDP 8, Grüne 5, WASG 3, Andere 5 Prozent. - Für Baden-Württemberg sagen die Hochrechnungen voraus, daß die schwarz-gelbe Koalition Bestand haben wird. Günther Oettinger von der CDU wird auch der neue Ministerpräsident sein. Die SPD hat in Baden Württemberg ein besonderes schlechtes Ergebnis erzielt. Die Prognose: CDU 44, SPD 25, FDP 11, Grüne 12, WASG 3, Andere 5 Prozent. - Etwas anders ist die Lage in Sachsen-Anhalt. Dort ist noch nicht klar, ob die CDU-FDP Koalition fortgesetzt werden kann oder ob die CDU eine Koalition mit der SPD eingehen wird. Ministerpräsident bleibt in beiden Fällen Wolfgang Böhmer von der CDU. Die Ergebnisprognose: CDU 36, SPD 21, Linkspartei 24, FDP 8, Grüne 3 Prozent.