20.12.2005

Nachrichtenarchiv 21.12.2005 00:00 BGH hebt Freisprüche im Mannesmann Prozess auf

Der Bundesgerichtshof hat die Freisprüche im Mannesmann-Prozess aufgehoben. Damit muss der Prozess um millionenschwere Abfindungen bei der Übernahme von Mannesmann neu aufgerollt werden. In dem Verfahren vor dem Düsseldorfer Landgericht waren die früheren Aufsichtsratsmitglieder Deutsche-Bank-Chef Ackermann und Ex-IG-Metall-Chef Zwicke sowie der frühere Mannesmann-Chef Esser freigesprochen worden. Ausscheidende Manager und Ex-Vorsände hatten sich Abfindungen in Höhe von 57 Millionen Euro genehmigt. Im Mittelpunkt des Rechtsstreits steht die Frage, ob nachträgliche Prämien an ausscheidende Manager erlaubt sind, wenn das Unternehmen davon keinen Vorteil mehr erwarten kann.