11.10.2005

Nachrichtenarchiv 12.10.2005 00:00 Nach dem Erdbeben: NATO-Luftbrücke geplant

Vier Tage nach dem schweren Erdbeben in Südasien warten viele Menschen dort noch immer auf Hilfe. Doch Unwetter zwangen Rettungskräfte am Dienstag dazu, ihre Versorgungsflüge auszusetzen. Und es schwindet die Hoffnung, Überlebende zu finden. Viele Opfer können bislang nicht aus den Trümmern geborgen werden, weil schweres Räumgerät fehlt.

Vier Tage nach dem schweren Erdbeben in Südasien warten viele Menschen dort noch immer auf Hilfe. Doch Unwetter zwangen Rettungskräfte am Dienstag dazu, ihre Versorgungsflüge auszusetzen. Und es schwindet die Hoffnung, Überlebende zu finden. Viele Opfer können bislang nicht aus den Trümmern geborgen werden, weil schweres Räumgerät fehlt. Die NATO will nun über eine Luftbrücke die Menschen in den Erdbebengebieten in Südasien versorgen. Das erste Flugzeug mit 7,5 Tonnen Hilfsgütern soll heute starten. Die NATO überlegt außerdem, Schiffe mit Rettungshubschraubern und medizinischem Gerät an Bord in die Krisenregion zu schicken. Jean-Paul Muller, Leiter der deutschen Koordinationsstelle der „Don Bosco Mission", über die Situation in Pakistan: