18.07.2005

Nachrichtenarchiv 18.07.2005 17:46 WJT-Sprecher Matthias Kopp: ZDF-Bericht ist eine „Unverschämtheit“

„Es handelt sich um einen miserabel recherchierten, einseitigen und tendenziösen Beitrag“, sagte der Sprecher des Weltjugendtages, Matthias Kopp, im domradio-Interview. Er bezog sich dabei auf einen am Sonntag im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) ausgestrahlten Beitrag, in dem berichtet wurde, dem Weltjugendtag 2005 in Köln drohe ein „finanzielles Fiasko". Aufgrund ausbleibender Pilgerzahlen seien Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro nicht abgesichert.Er habe sich vom ZDF eine seriösere Recherche erwartet, so Kopp. Fakt sei, dass man mit 370.000 festen Anmeldungen wirtschaftlich im Plan sei, zudem herrsche bei den Teilnehmern im Vergleich zu anderen Weltjugendtagen eine „hohe Zahlungsmoral“ - 300.000 von ihnen hätten bereits den Beitrag von 169 Euro für das Pilgerpaket bezahlt. Kopp rechnet fest mit einer „schwarzen Null am Ende des WJT“. Die gegenteilige Behauptung des ZDF nannte er eine „Unverschämtheit“ und „bar jeder Realität“. Kopp forderte das ZDF zu einer Entschuldigung und Wiedergutmachung im Fernsehen auf.