23.03.2005

Nachrichtenarchiv 24.03.2005 00:00 Patientenverfügung und Hospize

Die Reichweite von Patientenverfügungen muss nach Ansicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) begrenzt werden. Sie dürften nur für die Phase gelten, in der ein Grundleiden trotz weiterer medizinischer Maßnahmen zum nahen Tod führe, erklärte das ZdK am Freitag den 18.03.2005 in Bonn.

Die Reichweite von Patientenverfügungen muss nach Ansicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) begrenzt werden. Sie dürften nur für die Phase gelten, in der ein Grundleiden trotz weiterer medizinischer Maßnahmen zum nahen Tod führe, erklärte das ZdK am Freitag den 18.03.2005 in Bonn. Es müsse ausgeschlossen sein, die Reichweite der Verfügung unbesehen auf Situationen schwerer Erkrankungen wie Demenz oder Wachkoma auszudehnen. Die Deutsche Hospizstiftung fordert aufgrund des derzeitigen Streits in den USA eine bessere Aufklärung Schwerstkranker und eine weitere Verbesserung der Situation schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland, „weil Sterben auch Leben ist." Michaela Gehms von der Deutschen Hospiz-Stiftung in Dortmund im Interview: