10.10.2004

Nachrichtenarchiv 11.10.2004 00:00 OSZE: Wahl in Afghanistan weitgehend fair

Die erste Präsidentenwahl in der Geschichte Afghanistans ist nach Ansicht von unabhängigen Wahlbeobachtern trotz zahlreicher Unregelmäßigkeiten überwiegend frei und fair abgelaufen. Die Gegenkandidaten von Übergangspräsident Hamid Karsai, der als klarer Favorit gilt, rückten von ihrer Forderung nach einer Wiederholung des historischen Urnengangs ab.

Die erste Präsidentenwahl in der Geschichte Afghanistans ist nach Ansicht von unabhängigen Wahlbeobachtern trotz zahlreicher Unregelmäßigkeiten überwiegend frei und fair abgelaufen. Die Gegenkandidaten von Übergangspräsident Hamid Karsai, der als klarer Favorit gilt, rückten von ihrer Forderung nach einer Wiederholung des historischen Urnengangs ab. Sie verlangten eine neutrale Untersuchung der Vorfälle. Die afghanische Wahlbehörde kündigte die Einrichtung einer unabhängigen Kommission dazu an.Die Deutsche Welthungerhilfe arbeitet noch immer mit einem 15-Köpfigen Team vor Ort. Simone Pott ist Mitarbeiterin der Welthungerhilfe und derzeit als Wahlbeobachterin in Kabul.