29.05.2004

Nachrichtenarchiv 30.05.2004 00:00 UNCTAD: Globalisierung verschlechtert Lage ärmerer Länder

Nach Angaben der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung, kurz UNCTAD, haben sich die Handelsbilanzen einzelner Dritte-Welt-Länder infolge der Globalisierung verschlechtert. Insbesondere die Lage der 50 am wenigstens entwickelten Länder habe sich durch internationale Handelsabkommen in keiner Weise verbessert. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bericht der UNCTAD hervor. Die Globalisierung löse das Problem der weltweiten Armut nicht. Zudem verschärften Bürgerkriege, andere Konflikte und Naturkatastrophen die Wirtschaftsprobleme zahlreicher Länder, so die UNCTAD weiter. Wenn der derzeitige Trend anhalte, werde die Zahl der extrem Armen von heute rund 335 Millionen Menschen bis zum Jahr 2015 auf 471 Millionen ansteigen.