08.03.2004

Nachrichtenarchiv 08.03.2004 17:55 Domradio ist jetzt landesweit zu empfangen

Das rheinland-pfälzische Privatradio RPR hat sich zu Monatsbeginn komplett aus dem Digitalradio zurückgezogen. Mit Auslaufen des Sparten-Programms RPR2 im August 2003 hatte der Ludwigshafener Sender bereits die (nur ballungsraumbezogene) Nutzung des L-Bandes aufgegeben. Nachfolger Big-FM sendet in Rheinland-Pfalz nicht digital. Jetzt folgte auch der Rückzug aus dem landesweiten DAB-Bouquet in Rheinland-Pfalz mit dem Haupt-Programm RPRi. Digitalradio Südwest reagierte rasch. Der bisher nur im L-Band-Bereich übertragene Kölner Bistumssender Domradio übernimmt jetzt die freigewordene Kanalkapazität. Die nunmehr landesweite DAB-Ausstrahlung ergibt Sinn: Das Kölner Erz-bistum - nicht orientiert an politischen Grenzen - erstreckt sich mit seiner „Südwestecke" bis weit in den rheinland-pfälzischen Westerwald. Dort aber waren die L-Band-Ballungsraumsender bisher nicht zu empfangen. Außerdem kooperiert Domradio mit den Bistümern Mainz, Speyer und Trier, die langfristig Fensterprogramme im Kölner Mantel planen. Weitere Änderung in Rheinland- Pfalz: Rockland Radio wird ab Mai bis weit nach Hessen hinein zu hören sein. Im Zuge eines Frequenztausches mit dem Südwestrundfunk übernimmt der Rocksender die Frequenz 107,9. Die bisherige Rockland-Frequenz 105,2 am Standort Mainz/Ober-Olm übernimmt das Jugendradio Das Ding.