29.01.2004

Nachrichtenarchiv 30.01.2004 00:00 Malteser wollen steuerliche Förderung von Teilzeithelfern

Die Malteser fordern bei Wegfall der Zivildienstleistenden eine Förderung des Teilzeitengagements. Dazu sollten künftige nebenberufliche Helfer steuerlich begünstigt werden , betonte Malteserhilfsdienst-Chef Löwenstein. Sorgen machten den Maltesern Tätigkeiten, die mit Teilzeit nicht aufzufangen seien, wie etwa die Schwerstbehindertenbetreuung. Hier gehe es um einen zwar kleinen, aber wichtigen Teil des Einsatzes der Zivildienstleistenden. Nachdrücklich warnte Löwenstein vor einer weiteren Schwächung des Katastrophenschutzes, wenn es mit dem Wegfall der Wehrpflicht auch keine Wehrersatzdienstleistenden mehr geben wird. Jeder dritte Katastrophenschutzhelfer ist bei den Maltesern Ersatzdienstleistender.