26.01.2002

Nachrichtenarchiv 27.01.2002 00:00 Assisi: Gewalt ist durch Religion nicht zu rechtfertigen

Beim Weltfriedenstreffen in Assisi haben Papst Johannes Paul II. und Vertreter zahlreicher Konfessionen und Religionen zu Frieden und Verständigung aufgerufen. In Gebeten und kurzen Ansprachen forderten sie gerechtere internationale Strukturen und wiesen jeden Versuch zurück, Gewalt durch Religion zu rechtfertigen. Johannes Paul II. sagte, der Aufbau des Friedens in Ordnung, Gerechtigkeit und Freiheit verlange vor allem das Gebet. Auch lehre die Geschichte, dass gerade glaubende Frauen und Männer sich als Zeugen des Friedens ausgezeichnet hätten.