18.01.2002

Nachrichtenarchiv 18.01.2002 13:50 Auf akustische Löcher geachtet

Kirchenzeitung EB Köln18.01.2002domradio übertrug einen Gottesdienst aus der Glescher PfarrkircheBERGHEIM-GLESCH. Es waren mehr Mikrofone als üblich in der Glescher Pfarrkirche aufgestellt. Der Grund: Das domradio, der Sender des Erzbistums Köln, übertrug den Gottesdienst mit Pfarrer Willi Hoffsümmer. „Es gibt einige Dinge auf die man bei einer Radioübertragung achten muss", sagte Hoffsümmer. „Es dürfen keine akustischen Löcher entstehen. Lektor und Diakon müssen daher früher als üblich bereit sein, die Lesung oder das Evangelium vorzutragen." Und noch etwas war anders. Bei der sehr anschaulichen Predigt - Pfarrer Hoffsümmer stieg auf eine Leiter, um Ab- und Aufstiege im Leben Jesu zu symbolisieren - musste Hoffsümmer für die Hörer des domra-dios alle Schritte erklären, weil sie ihn nicht sehen konnten, außerdem habe ich die gesamte Messe schriftlich ausgearbeitet", sagte der Pfarrer.Die Radioübertragung erforderte jedoch längst nicht so viel Vorbereitung wie die Messen, die Vorjahren im Fernsehen übertragenwurden. „Damalsmussten wir nach genau 45 Minuten fertig sein.Außerdem mussten wir damals den Ablauf mehrproben", erklärte Hoffsümmer.Patrick Oetterer, Redakteur des domradios und dort zuständig für Gottesdienstübertragungen, war mit dem Ablauf der Übertragung aus Glesch zufrieden. „Sowohl inhaltlich als auch formal kam der Gottesdienst gut rüber", sagte er. Wie viele Hörer das domradio bei den Übertragungen der Messenhat, weiß er nicht. „Dafür haben wir keine Anhaltspunkte." Zweimal pro Monat überträgt das domradio aus verschiedenen Pfarreien, die anderen Gottesdienste kommen aus dem Dom.Für die Glescher Gemeindemitglieder bedeutete die Übertragung im domradio, dass ihr Gottesdienst eine halbe Stunde früher als üblich begann. Dennoch war die Kirche wieder gut gefüllt. CK