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29.02.2016

Münster als erstes Bistum im Social-Media-Kanal Snapchat aktiv Interaktives Kirchenangebot

Das Bistum Münster bietet als erstes deutsches Bistum einen eigenen Kanal im Social-Media-Netzwerk Snapchat an. Speziell die junge Zielgruppe solle unkonventionell über Kirchenthemen informiert und unterhalten werden.

Das gab das Bistum am Montag bekannt. "Wir wollen authentische und kreative Inhalte anbieten, aber auch einen Kanal eröffnen, um direkt mit uns in Kontakt zu treten", erklärte Sarah Stöber, verantwortlich für Social Media im Bistum Münster.

Fotos oder kurze Videos

Snapchat hat nach eigenen Angaben weltweit mehr als 100 Millionen Nutzer. Täglich werden rund 700 Millionen sogenannte Snaps über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets verschickt. Snaps, englisch für "Bissen", sind Bilder oder Videos, die der Empfänger nur bis zu zehn Sekunden sehen kann. Private Nachrichten werden nach einmaligem Lesen automatisch gelöscht. In der Funktion "Geschichte" bleiben Inhalte maximal 24 Stunden abrufbar. Einen ersten kurzen Clip zum neuen "Zeitgeist" im Bistum haben die Verantwortlichen bereits verbreitet.

Digitales Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene

Das Bistum Münster sei zwar auch über die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter erreichbar, jedoch seien die 13 bis 24-Jährigen heute zunehmend in anderen Netzwerken unterwegs, sagte Stöber. Mit dem Snapchat-Kanal unter dem Nutzernamen "BistumMS_digi" schaffe das Bistum nun gezielt ein digitales Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene. "Vorbilder in der Kirche gibt meines Wissens nach bei Snapchat keine. Wir werden immer wieder Formate ausprobieren und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Wichtig ist uns, authentisch zu bleiben", so die Social-Media-Expertin.

Nur private Nachrichten

Die Nutzer sollen laut Stöber einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Zudem solle von Events wie dem Weltjugendtag berichtet werden, und es gebe multimediale Rätsel zum Mitgrübeln. Stöber sieht auch für den Austausch einen Vorteil gegenüber anderen Netzwerken: Es sei leichter, auch mal vermeintlich "dumme" Fragen zu stellen, weil Nachrichten von Usern nur privat verschickt werden könnten und diese "nicht wie ein Kommentar bei Facebook für die ganze Welt sichtbar" seien.

(KNA)

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