Radio hören

Vor zwei Jahren wurde der Missbrauchsskandal öffentlich

Hinwendung zu den Opfern

Am Anfang stand ein Brief. Den schrieb vor genau zwei Jahren Pater Klaus Mertes, damaliger Rektor des Berliner Jesuiten-Gymnasiums Canisius-Kolleg, an 600 Ehemalige. Die Botschaft: Patres des Ordens hätten in den 1970er- und 80er Jahren Schüler sexuell missbraucht - und zwar systematisch und über Jahre. Artikel lesen...



domradio.de logo

Aktuelle Videos aus der domradio.de-Videothek.

Neue Caritas-Kampagne: Armut macht krank
Video abspielen
Neue Caritas-Kampagne: Armut macht krank

Die Caritas in Köln lenkt aus Anlass ihres Jahresthemas den Blick auf die Drogenhilfe "Notel"

"Armut macht krank"

"Armut macht krank" – das Jahresthema des Deutschen Cari-tasverbandes macht auf den Zusammenhang zwischen Einkommen und Krankheit aufmerksam. Die Caritas in Köln stellte die Kampagne nun in der Notschlafstelle für Drogenabhängige "Notel" vor. Artikel lesen...


Zum Holocaust-Gedenktag
Video abspielen
Zum Holocaust-Gedenktag

Holocaust-Gedenktag erinnert an Befreiung von Auschwitz

Massenmord im Fließbandverfahren

Auschwitz, das ist der furchtbarste Name, den die deutsche Geschichte kennt. Was zwischen 1940 und 1945 in der größten Menschenvernichtungsanlage der Nazis passierte, hatte die Welt bis dahin nicht gesehen: den industrialisierten Massenmord im Fließbandverfahren. Artikel lesen...


Reich-Ranicki erinnert im Bundestag an Schicksal der Warschauer Juden

Als Zeitzeuge, nicht als Historiker

Der Bundestag hat am Freitag zum 67. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. In seiner bewegenden Ansprache erinnerte der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki eindringlich an die Deportation der Bewohner des Warschauer Ghettos in Vernichtungslager. Er spreche als Zeitzeuge, nicht als Historiker, sagte Reich-Ranicki. Als Deutsch-Übersetzer beim "Judenrat" im Ghetto habe er "das Todesurteil diktiert, dass die SS über die Juden von Warschau gefällt hatte". Artikel lesen...


Johann Baptist Metz

Johann Baptist Metz

Metz kritisiert Bildung "monströser Großraumpfarreien"

Wachsende Anonymität befürchtet

Der Münsteraner Theologe Johann Baptist Metz hat die Seelsorgeplanung der katholischen Kirche in Deutschland kritisiert. Durch die Bildung "monströser Großraumpfarreien" werde der "Beteiligungsschwund" der Gläubigen immer mehr vergrößert, bemängelte der Professor am Donnerstagabend in München bei einem Vortrag in der Katholischen Akademie in Bayern. Die Folge seien wachsende "Anonymität und Konfusion". Artikel lesen...


Gutes tun: Erzbischof Woelki und Frank Zander

Gutes tun: Erzbischof Woelki und Frank Zander (©dapd)

Erzbischof Woelki würdigt Sänger Frank Zander

Ein wichtiger Beitrag

Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat dem Sänger und Entertainer Frank Zander hohes Lob gezollt. Mit seinem Engagement für obdachlose Menschen leiste Zander einen wichtigen Beitrag zu sozialen Kultur der Stadt, sagte Woelki am Donnerstagabend in Berlin. Er hielt die Laudatio auf Zander, der mit dem "B.Z."-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Artikel lesen...


CDU-Sozialexperte zur sinkenden Anzahl der jungen Hartz-IV-Empfänger

Kinderarmut sinkt

Die Kinderarmut in Deutschland geht offenbar zurück. Nach einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der jungen Hartz-IV-Empfänger in den vergangenen fünf Jahren deutlich zurückgegangen. Im domradio.de-Interview begrüßt Karl-Josef Laumann als Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft und CDU-Sozialexperte in NRW die Entwicklung, kritisiert aber die aktuelle Landesregierung scharf. Artikel lesen...


Die Sahelzone in Afrika

Die Sahelzone in Afrika foto:Flockedereisbaer (©creative commons)

Die Lage in der Sahelzone ist ernst

Die Krise als Normalzustand

Niger, Mali, Senegal, Tschad und Mauretanien – diese Länder der Sahel gehören zu den ärmsten der Welt. Nun droht Millionen Menschen eine Hungersnot, warnen Hilfswerke. Die Lage sei ernst, sagt auch Caritas International. Eine großflächige Krise befürchtet das Hilfswerk aber nicht - noch nicht. Artikel lesen...


Flüchtlinge: Die Angst vor einer Schwemme eint Europa

Flüchtlinge: Die Angst vor einer Schwemme eint Europa (©alertnet)

Die EU ist auf dem Weg zu einem Asylsystem

Der kleineste gemeinsame Nenner

Mit der Annäherung der EU-Innenminister bei ihrem informellen Treffen in Kopenhagen zeichnet sich in der EU eine Einigung auf ein gemeinsames Asylsystem noch bis Jahresende ab. Die Vereinbarungen werden dabei Mindeststandards sichern. Es bleibt vor allem bei der Regel, dass Asylverfahren dort stattfinden müssen, wo der Antragsteller zuerst EU-Gebiet erreicht. Artikel lesen...


Newt Gingrich (l.) und Mitt Romney

Newt Gingrich (l.) und Mitt Romney (©dapd)

Konservative US-Christen suchen ihren Kandidaten unter den Republikanern

Die Qual der Wahl

Rund ein Viertel der Wähler in den USA sind weiße Evangelikale. Sie gelten als "harter Kern" der Republikanischen Partei. Bei den diesjährigen Vorwahlen zur Präsidentschaft haben die konservativen Christen ihren Favoriten jedoch noch nicht gefunden. Artikel lesen...


Aktivisten eröffnen Weltsozialforum
Video abspielen
Aktivisten eröffnen Weltsozialforum

Weltsozialforum warnt vor Privatisierung der Natur

Eine andere Welt ist möglich

Aktivisten, Wissenschaftler und Politiker haben auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre vor einer Privatisierung der Natur gewarnt. Dort gehe es um eine andere Perspektive als beim Weltwirtschaftsforum in Davos, betont Michael Frein vom Evangelischen Entwicklungsdienst im domradio.de-Interview: "Wirtschaftliches Wachstum stößt ans Ende, es können nicht alle Menschen leben so wie wir hier." Artikel lesen...


Tibet-Initiative über zunehmende Unruhen in China

"Abgeriegelte Region ist schlechtes Zeichen"

Tibets Exilregierung hat China aufgefordert, Gewalt gegen Tibeter in der chinesischen Provinz einzustellen. Mit Gewalt sei die Stabilität in Tibet nicht wiederherzustellen, mahnt der im indischen Dharamsala lebende Ministerpräsident Lobsang Sangay. Im Januar hat sich erneut ein Tibeter selbstverbrannt, um so auf die Unterdrückung des tibetischen Volkes aufmerksam zu machen. Eine Einschätzung der Lage von Klemens Ludwig (Tibet-Initiative Deutschland) Artikel lesen...


Isaf-Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan

Isaf-Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan (©dapd)

Pax Christi drängt auf Afghanistan-Abzug

Seit zehn Jahren Krieg am Hindukusch

Gegen eine weitere Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes spricht sich die katholische Friedensbewegung Pax Christi aus. Ein Abzug sei dringend nötig, warnt Pax Christi-Vizepräsident Johannes Schnettler im domradio.de-Interview. Die Afghanen müssten erkennen, "dass das zivile Leben ertragreiches Leben ist und nicht die Flucht in die Gewalt". Der Bundestag stimmte am Donnerstag einer Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr um ein weiteres Jahr zu. Artikel lesen...