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19.11.2010

Keine einheitliche FDP-Position zu Staatsleistungen an Kirchen

Die Vorstöße aus der FDP für eine Kürzung der Staatsleistungen an Kirchen sind innerparteilich umstritten. Bei der Konferenz der FDP-Fraktionsvorsitzenden hätten die Beteiligten keine einheitliche Position zu den Staatskirchenverträgen gefunden. Das sagte der Sprecher der sachsen-anhaltischen FDP-Fraktion, Thurmann in Magdeburg. In der Diskussion sei ersichtlich geworden, dass die Zahlungen an die Kirchen in den Ländern sehr unterschiedlich gehandhabt würden, sagte Thurmann. Die Fraktionsvorsitzenden hätten sich darauf geeinigt, in den Bundesländern eine umfassende Bestandsaufnahme der Verträge vorzunehmen und eine langfristige Diskussion anzustreben. Wann das Thema in der FDP wieder gemeinsam beraten werden soll, sei aber unklar.

( epd )