Eine bisher unveröffentlichte Akte belastet den zurückgetretenen Augsburger Bischof Mixa offenbar schwer. Laut Süddeutscher Zeitung beschreiben ehemalige Mitarbeiter darin den früheren Oberhirten unter anderem als schwer alkoholkranken Mann.
Die Vermutung: Mixa sei ein sog. "Spiegeltrinker", d.h., ein alkoholkranker Mann, der über den ganzen Tag einen bestimmten Alkoholpegel hält. Enge Mitarbeiter berichten demnach auch von Wahrnehmungsproblemen sowie von sexuellen Übergriffen. Dieses Dossier soll Papst Benedikt XVI. veranlasst haben, das Rücktrittsgesuch anzunehmen Mixas anzunehmen. Mixa selbst hat in der vergangenen Woche die Ansicht vertreten, er sei durch eine Kirchen-Intrige zum Rücktritt gedrängt worden. Die Turbulenzen um Mixa werden auch den ständigen Rat der Bischofskonferenz beschäftigen, der sich heute in Würzburg trifft.