10.05.2019

Ein Appell für mehr Umweltschutz

Gott sah, dass nichts mehr gut war!

Was wäre, wenn Gott sich heute noch mal seine Schöpfung ansehen würde? Der DOMRADIO.DE Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen ist sich sicher: So, wie wir mit dem Planeten umgehen, wäre für Gott nichts mehr gut.

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Da die Erde wüst und leer war, schuf er vielfältigste Pflanzen, die Früchte jeglicher Art hervorbrachten. Und er sah, dass es gut war. Danach schuf er bekanntlich all die Tiere des Meeres und die Vögel des Himmels und all das, was da kreucht auf Erden. Und Gott sah, dass es wirklich alles sehr gut war. Am Ende schuf Gott Mann und Frau und vertraute seine für gut befundene Schöpfung uns Menschen an.

Jahrtausende lang ging das gut. Aber zurzeit ist kaum noch etwas gut: Wir Menschen betrachten uns als Krone der Schöpfung und sorgen durch unser rücksichtsloses, ausbeuterisches Verhalten dafür, dass Gottes gute Schöpfung immer schneller den Bach herunter geht. Während Noah offenbar noch wusste, wie wichtig seine Umwelt war und für jede einzelne Tierart einen Platz auf der Arche hatte, machen wir uns auf unserem blauen Planeten so breit, dass Tag für Tag Pflanzen und Tiere unwiderruflich und für immer ausgerottet werden.

Der in dieser Woche in Paris vorgelegte Artenschutzbericht zeigt uns schonungslos diese traurige Wahrheit: Etwa eine Million Arten sind ganz akut vom Aussterben bedroht, die Fakten lassen sich nicht länger leugnen. „Unseretwegen können bereits Tausende Arten nicht mehr mit ihrer Existenz Gott verherrlichen noch uns ihre Botschaft vermitteln! Dazu haben wir kein Recht!“, schrieb Papst Franziskus schon vor vier Jahren in seiner Enzyklika Laudato si. (LS 33)

Die Erde steht kurz vor dem Kollaps, wenn wir nicht hier und jetzt unser Leben radikal ändern. Gerade wir Christen können jetzt Verantwortung übernehmen. Nein, wir müssen! Es geht nicht darum, Spielverderber zu sein und Luxus und Wohlstand zu verdammen, sondern darum, die gesamte bedrohte Schöpfung Gottes wirklich zu achten und zu ehren. Wir müssen endlich konsequenter im Einklang mit der Natur leben und handeln und so unsere Erde und unser Leben retten, bevor es zu spät ist!

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