Reportage

Gedenken an Martin Luther King

Aufforderungen zum verstärkten Engagement gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit haben in den USA die Veranstaltungen zum Gedenken an Martin Luther King geprägt. Der farbige Baptistenpastor, Friedensnobelpreisträger und Stratege des gewaltlosen Widerstands war gestern vor 50 Jahren, am 4. April 1968, in Memphis in Tennessee ermordet worden.

Bei einer Feierstunde vor dem Lorraine Motel, dem Ort des Attentats, sagte Kings damaliger Mitarbeiter Jesse Jackson King sei tot, doch seine Bewegung lebe weiter. Der frühere US-Präsident Barack Obama unterstrich in einem Video zum Gedenken an Martin Luther King Fortschritte, die Amerika durch die Bürgerrechtsbewegung gemacht habe. Die USA seien heute "gerechter und freier" als zu Zeiten Kings. Man müsse Kraft schöpfen von den "Kämpfen der Vergangenheit" und dürfe "nicht den Mut verlieren, durch das, was existiert". US-Präsident Donald Trump würdigte Martin Luther King mit einer Proklamation. Nicht die Regierung, sondern Bürger würden Kings Ideale verwirklichen, erklärte Trump

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