Ein Mann liest die Zeitung "Myanmar Times" mit der Schlagzeile "Ausnahmezustand"
Ein Mann liest die Zeitung "Myanmar Times" mit der Schlagzeile "Ausnahmezustand"

30.03.2021

Bistümer Köln, New York, Tokio und Regensburg beten für Myanmar Verbundenheit im Gebet

Der Erzbischof von Yangon in Myanmar, Kardinal Charles Maung Bo, hat eindringlich um Gebet und Solidarität gebeten. Das gewaltsame Vorgehen der Armee in Myanmar gegen friedliche Demonstranten hatte weltweit Entsetzen ausgelöst.

Die Erzbistümer Köln, New York, Tokio und das Bistum Regensburg beten an Gründonnerstag für Myanmar. "Die Christen dort sind wie alle anderen Religionen vom Putsch der Militärjunta betroffen", teilte das Erzbistum Köln am Montag mit. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki habe in einem Brief geantwortet: "Ich möchte Ihnen aus ganzem Herzen meine Verbundenheit zusichern und verspreche Ihnen, dass ich die Kirche Myanmars und die Menschen dieses Landes in mein Gebet einschließe."

Gebet als Quelle der Hoffnung

Das Bistum Regensburg finanziert den Angaben zufolge seit 2001 ein Stipendienprogramm für junge Frauen und Männer aus dem südostasiatischen Land. "So viele Menschen in Myanmar verlieren gerade alles, was zu ihrem Leben gehört: Freiheit, den Schutz des Rechts und ihre Existenzgrundlage", erklärte Bischof Rudolf Voderholzer. "Unser Gebet und unsere Anteilnahme sind für sie wie eine Quelle der Hoffnung und des Lebensmuts in einer Wüste der Gewalt, des Unrechts und dem Bangen, den nächsten Tag zu überleben."

Auch die Erzbistümer Tokio und New York wollen am 1. April für Myanmar beten. Erzbischof Tarcisio Isao Kikuchi sicherte dies in einem Brief an die Bischöfe Myanmars zu. Kardinal Timothy M. Dolan erklärte, er wolle für ein friedliches Ende der gegenwärtigen Krise beten.

Bedford-Strohm bekundet Solidarität mit Christen in Myanmar

"Die weiter eskalierende Gewalt in Folge der Machtübernahme durch das Militär erfüllt uns mit Schmerz und zunehmender Sorge für das Leben und Zusammenleben der Menschen in Myanmar", sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, der Landesbischof in einem am Dienstag verschickten Solidaritätsschreiben an den Kirchenrat von Myanmar.

Bedford-Strohm bekundet darin seine Verbundenheit mit den Christen des Landes, die sich seinen Worten nach für einen friedlichen Protest einsetzen und deshalb ebenfalls unter den Gewaltmaßnahmen zu leiden haben. "Wir sind tief beeindruckt von Mut, Glaubenskraft und Zusammenhalt unter Christinnen und Christen der im Kirchenrat von Myanmar vereinten Kirchen", schreibt er. Die EKD unterstütze den Appell an alle Beteiligten, auf Gewalt zu verzichten und im Bemühen um Dialog Verantwortung für eine friedliche Zukunft zu übernehmen und das Thema auch in Deutschland weiter in die Öffentlichkeit zu rücken.

(KNA, epd)

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