Screenshot: Papst Franziskus
Screenshot: Papst Franziskus

26.03.2021

Italiens Bischöfe bereiten ihren synodalen Prozess vor "Von unten nach oben und von oben nach unten"

Anfang des Jahres hatte der Papst die italienischen Bischöfe aufgefordert, endlich einen synodalen Prozess anstoßen. Jetzt bewegt sich die Bischofskonferenz. Mehr als inhaltliche Reformen soll die Methode im Vordergrund stehen. 

Der vom Papst verlangte "synodale Prozess" in Italien soll für die katholische Kirche dort eher als Methode denn als inhaltliche Reform wichtig werden. Das geht aus der Abschlusserklärung des Ständigen Rates der Bischofskonferenz (Donnerstag) hervor. Bedeutsam werde der Prozess vor allem angesichts der schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Lage, in die viele Menschen durch die Pandemie geraten seien.

Angesichts dieser Herausforderung sei der synodale Weg "Impuls und Chance", den gesellschaftlichen "Wiederaufbau anzuregen, zu begleiten und zu lenken". Für die Bischöfe sei es "an der Zeit, Überbauten, die nach Abgestandenem und Wiederholung riechen, aufzugeben". Die Zeit des "Das hat man schon immer so gemacht" sei vorbei.

Papst fordert Synodalität in Italien

Im Januar hatte Papst Franziskus Vertreter der Bischofskonferenz aufgefordert, in Italien endlich einen synodalen Prozess zu beginnen, der die Kirche "von unten nach oben und von oben nach unten" ergreifen solle. Jedes Diözese und jede Gemeinde müsse sich einbringen.

Konkrete Themen nennt die Erklärung der Bischofskonferenz nicht. Vielmehr müsse in dem nun begonnenen Prozess zunächst genau hingehört werden. Nur so lasse sich erfahren, was wo wichtig sei. Dies könne sich von Region zu Region, von Pfarrei zu Pfarrei unterscheiden. "Mehr noch als ein Inhalt muss der synodale Weg als Stil gestaltet werden, der in der Lage ist, das Gesicht der Kirche in Italien zu verändern", so die Bischöfe.

Ziel sei auch, dass jede Gemeinde einen synodalen Stil entwickele. Dabei müsse vor allem auch Laien mehr Beteiligung und Verantwortung zugestanden werden. Genauere Verfahren und Termine für den synodalen Prozess sollen bei der Vollversammlung der Bischöfe Ende Mai besprochen werden.

(KNA)

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