Berichte über Angriff auf Kirche in Demokratischer Republik Kongo

Gotteshaus niedergebrannt

​In der Demokratischen Republik Kongo haben mutmaßliche Islamisten lokalen Medienberichten zufolge eine Kirche in Brand gesteckt und mehrere Menschen getötet. Am Sonntagmorgen hatten die Angreifer einen Gottesdienst gestürmt. 

Ein Mann kniet und betet in einer Messe in Mwanda im Kongo / © Harald Oppitz (KNA)
Ein Mann kniet und betet in einer Messe in Mwanda im Kongo / © Harald Oppitz ( KNA )

Bei dem Angriff in der Provinz Ituri im Nordosten des Landes kamen mindestens 14 Menschen ums Leben, wie der Sender Radio Okapi (Montag) meldet. Mindestens ein Dutzend weitere seien verletzt.

Kirche gestürmt

Dem Bericht zufolge stürmten bewaffnete Angreifer am Sonntagmorgen einen Gottesdienst eine Kirche. Auch Menschen außerhalb des Gotteshauses sollen teils tödlich verletzt worden sein. Soldaten der kongolesischen Armee hätten die Angreifer schließlich vertreiben können. Es soll sich um religiöse Extremisten der "Allied Democratic Forces" (ADF) handeln. Die Fundamentalisten, ursprünglich aus dem Nachbarland Uganda, terrorisieren die Bewohner des Ostkongo bereits seit längerem.


Quelle:
KNA
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