Sorge nach Schießereien in Dominikanischer Republik

Kirchen fordern bessere Waffenkontrollen

Mindestens zwölf Menschen sind bei Schießereien in der Dominikanischen Republik ums Leben gekommen. Die katholische Kirche forderte die Politik auf, für bessere Waffenkontrollen zu sorgen.

Pistole mit Munition / © CobraCZ (shutterstock)

Die katholische Kirche in der Dominikanischen Republik hat die Politik aufgefordert, angesichts der jüngsten Gewaltausbrüche auf der Karibikinsel für eine bessere Kontrolle von Waffen zu sorgen.

Mehrere Schießereien

Die Regierung muss den Waffen, die sich im Besitz der Zivilbevölkerung befinden, eine größere Aufmerksamkeit schenken", sagte der emeritierte Weihbischof des Erzbistums Santiago de los Caballeros, Valentin Plinio Reynoso, der Tageszeitung "Hoy" (Dienstag Onlineausgabe). Es müsse sichergestellt sein, dass die Bürger verantwortlich mit den Waffen umgingen, damit sich eine "Pandemie des Todes" verhindern lasse.

Bei verschiedenen Schießereien kamen in dieser Woche in Santiago und San Francisco de Macoris mindestens zwölf Menschen ums Leben, darunter mindestens ein Minderjähriger, ein 14-jähriger Junge. Die Hintergründe der Gewalttaten sind noch ungeklärt.


Quelle:
KNA