Abschied mit Gottesdienst und Autokarawane

Trauer um "Mutter Teresa von Honduras"

In der vergangenen Woche war die Ordensgründerin Maria Rosa Leggol im Alter von 93 Jahren in der honduranischen Hauptstadt gestorben. Wird nun bald ein Seligsprechungsprozess für sie eröffnet?

Symbolbild Trauer, Gedenken / © Dmitri Ma (shutterstock)
Symbolbild Trauer, Gedenken / © Dmitri Ma ( shutterstock )

Mit einer Autokarawane haben Gläubige in Honduras Abschied von der am Freitag im Alter von 93 Jahren in der Hauptstadt Tegucigalpa gestorbenen Ordensschwester und Gründerin der Kinderhilfsorganisation "Sociedad Amigo de los Ninos (SAN)" Maria Rosa Leggol genommen.

Engagement für Straßenkinder

Mit ihrer Arbeit hatte Maria Rosa tausenden Straßenkindern in dem mittelamerikanischen Land eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Für ihr Lebenswerk wurde sie in der Vergangenheit mit zwei Ehrendoktorwürden ausgezeichnet.

Honduranische Medien nannten sie die "Mutter Teresa von Honduras". Kardinal Oscar Andres Rodriguez sagte während eines Gottesdienstes für die Verstorbene am Wochenende, die Kirche werde einen Seligsprechungsprozess für die Franziskanerin starten.


Ein Straßenzug in Tegucigalpa, Honduras / © Kanokratnok (shutterstock)
Ein Straßenzug in Tegucigalpa, Honduras / © Kanokratnok ( shutterstock )
Quelle:
KNA