Demonstranten bei einer Kundgebung im Libanon
Demonstranten bei einer Kundgebung im Libanon

24.10.2019

Libanons Kirchenführer fordern "außerordentliche Maßnahmen" Die Schmerzen des Volkes

Libanons christliche Führer haben die Regierung aufgefordert, die Forderungen des Volkes zu respektieren. Die religionsübergreifenden Proteste seien ein "Aufstand, der historische Haltungen und außergewöhnliche Maßnahmen erfordert".

So heißt es laut der Tageszeitung "Naharnet" in einer konfessionsübergreifenden Stellungnahme von Mittwochnachmittag. Maronitenpatriarch Kardinal Bechara Rai hatte die Kirchenführer des Landes angesichts der seit einer Woche anhaltenden Massenproteste zu einem christlich-spirituellen Gipfel in Bkerke nördlich von Beirut einberufen. "Das Volk hätte sich nicht erhoben, wenn es nicht extremen Schmerz erreicht hätte", heißt es in der anschließenden Stellungnahme.

Die am Montag vom Kabinett verabschiedeten Reformpläne bezeichneten die Patriarchen und Bischöfe als "guten ersten Schritt". Gleichzeitig forderten sie eine Regierungsumbildung. Sie riefen Staatspräsident Michel Aoun dazu auf, Beratungen mit der politischen und religiösen Führung des Libanon zu beginnen, um auf die Forderungen des Volkes zu reagieren.

Bewegungsfreiheit der Bürger respektieren

Die Demonstranten forderten die Kirchenführer auf, die Bewegungsfreiheit der Bürger zu respektieren, insbesondere im Blick auf "eine Sicherstellung ihrer Gesundheit, Bildung, Lebensunterhalt und wirtschaftliche Bedürfnisse". Staatspräsident Aoun lobte "den Inhalt der Stellungnahme und die von Kardinal Rai ausgesprochenen Aufrufe".

Libanesischen Medienberichten zufolge hielten die Proteste auch am Donnerstag weiter an. Die Bankenvereinigung kündigte an, alle Banken des Landes weiterhin geschlossen zu halten. Seit Beginn der Proteste vor einer Woche wurden nach Angaben des Roten Kreuzes 900 verletzte Personen behandelt.

(KNA)

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