Gläubige nehmen nach den Angriffen auf Moscheen in Neuseeland an den Freitagsgebeten teil
Gläubige nehmen nach den Angriffen auf Moscheen in Neuseeland an den Freitagsgebeten teil

18.03.2019

Südostasien nach Anschlägen in Christchurch betroffen Sorge um religiöse Harmonie

Südostasiatische Regierungen reagieren mit Sorge auf die mutmaßlich rechtsterroristischen Moschee-Anschläge mit 49 Todesopfern im neuseeländischen Christchurch. Die Taten seien eine Mahnung, dass der Frieden kostbar und trotzdem fragil sei.

Regierungen in Südostasien sehen mit Sorge mögliche Auswirkungen des Anschlags auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch für ihre Gesellschaften. Im multireligiösen Malaysia hatte Religionsminister Mujahid Yusof Rawa am Montag Vertreter von Islam, Christentum, Buddhismus und Hinduismus zu einem "Friedensgespräch" eingeladen, wie das unabhängige Nachrichtenportal Malaysiakini berichtete.

"Wir dürfen Hass wie in Christchurch keinen Raum geben. Frieden ist die beste Lösung", sagte Rawa. Es sei sein Ziel, mit Religionen, Polizei und zivilgesellschaftlichen Organisationen einen langfristigen Plan zur Bewahrung des Friedens in Malaysia zu erarbeiten.

Multireligiöse Harmonie in Singapur eher Ausnahme als Regel

In Singapur sagte der frühere Premierminister des Stadtstaates, Goh Chok Tong, der Terror von Christchurch mache deutlich, dass die multireligiöse Harmonie in Singapur "in der Welt eher die Ausnahme als die Regel" sei. Bei der Eröffnung einer Ausstellung zum 70. Jahrestag der Gründung der "Interreligiösen Organisation" am Montag sagte Goh laut der Tageszeitung "Straits Times" weiter: "Die schrecklichen Taten gegen zwei Moscheen in Christchurch sind die traurige Mahnung, dass der Frieden, den wir genießen, kostbar, aber auch fragil ist und nicht als gegeben hingenommen werden kann."

Malaysia ist ein mehrheitlich muslimisches Land. Dagegen sind in Singapur Buddhismus und Taoismus die größten Religionen.

(KNA)

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