Wie geht es in China mit der katholischen Kirche weiter?
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25.09.2018

"Untergrundbischof" lobt und warnt nach Vatikan-China-Abkommen Die zwei Seiten der Medaille

Ein chinesischer "Untergrundbischof" bewertet das vorläufige Abkommen zwischen dem Vatikan und China positiv. Damit könnten "sich viele bisherige Sorgen und Probleme bei der Ernennung von Bischöfen erübrigen". Er warnt aber auch.

Die Uneinigkeit in der Kirche des Landes könne überwunden werden. Gleichzeitig sieht Bischof Giuseppe Wei Jingyi eine neue Gefahr für die Einheit der Kirche. Das sagte er dem italienischen Online-Portal "Vatican Insider" (Dienstag).

Zwar erkenne der Vatikan jetzt die bisher illegitimen, nur von der Regierung anerkannten Bischöfe als solche an. Sollten umgekehrt die Behörden nicht die bisherigen "Untergrundbischöfe" anerkennen, könne dies unter Mitgliedern der Untergrundkirche negative Reaktionen hervorrufen. Diese könnte auch gegen den Papst verwendet werden, so Wei, Bischof von Qiqihar im Nordosten des Landes.

Erste Wortmeldung "Betroffener"

"Mir persönlich bedeutet es nicht viel, ob die Regierung mich als Bischof anerkennt oder nicht", so der 60-Jährige. Er hoffe aber, dass nach dem vorläufigen Abkommen der Dialog mit den Behörden vorangehe: "Es ist gut, wenn die Regierung nun auch den Prozess der Anerkennung der 'geheimen' Bischöfe beschleunigt".

Nach Angaben von "Vatican Insider" ist Wei der erste sogenannte "Untergrundbischof", der sich zu dem am vergangenen Samstag (22. September) unterzeichneten Abkommen zwischen Peking und dem Heiligen Stuhl äußert. Bisher vorliegende Informationen zu dem vorläufigen Abkommen, dessen genauer Inhalt noch unbekannt ist, sagen nichts über eine mögliche Anerkennung von Untergrundbischöfen.

(KNA)

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