Kirche verurteilt Angriffe in Nicaragua
Kirche verurteilt Angriffe in Nicaragua
Niels Annen (SPD), Staatsminister im Außenministerium
Niels Annen (SPD), Staatsminister im Außenministerium
Erzbischof Paul Richard Gallagher, vatikanischer Außenbeauftragter
Erzbischof Paul Richard Gallagher, vatikanischer Außenbeauftragter

14.09.2018

Bundesregierung bietet Kirche in Nicaragua Unterstützung an Wichtige Signale

Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, hat den vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Gallagher, besucht. Im Gespräch verurteilte er die Angriffe auf Vertreter der katholischen Kirche und bot Unterstützung an.

Die Bischofskonferenz habe in Nicaragua eine herausgehobene Rolle seit Beginn der politischen Krise im April gespielt, sagte Annen nach einem Gespräch mit dem vatikanischen Außenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher, auf Anfrage am Freitag.

Annen betonte, die Bundesregierung habe der dortigen Kirche ihre Unterstützung angeboten.

Kirche verurteilt Menschenrechtsverstöße in Nicaragua

Die politische Krise in Nicaragua hatte sich Mitte April an einer inzwischen zurückgenommenen Rentenreform entzündet. Anschließend richteten sich die Proteste gegen die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit sowie gegen staatliche Gewalt.

Inzwischen fordern Vertreter der Zivilgesellschaft den sofortigen Rücktritt von Präsident Daniel Ortega. Der lehnt dies ab und macht die Opposition für die Gewalt verantwortlich.

Seit Beginn der Proteste kamen rund 300 Menschen ums Leben, Tausende wurden verletzt. Menschenrechtsorganisationen und die katholische Kirche werfen der Regierung schwere Menschenrechtsverstöße vor. Ortega beschuldigte seinerseits die Bischöfe, einen Putsch gegen ihn zu planen.

Würdigung kirchlichen Engagements in Flüchtlingshilfe

Annen und Gallagher hatten sich am Donnerstag zu einem Gespräch im Vatikan getroffen. Themen der Begegnung waren demnach zudem die Flüchtlingskrise in Venezuela. Annen würdigte dabei die Rolle kirchlicher Organisationen bei der Flüchtlingshilfe, die etwa nach Kolumbien geflüchtete Venezolaner unterstützten.

Zudem sei die schwierige Situation der Christen im Nahen Osten Thema gewesen, so Annen.

(KNA)

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