Malteser
Stand der Malteser auf der Kirchenmeile

28.07.2018

Malteserorden fordert Gütezeichen für Waren und Dienstleistungen "Sklaverei-frei"-Label

Der Malteserorden hat Regierungen, Zivilgesellschaft und Geschäftsleute zu einer stärkeren Bekämpfung des Menschenhandels aufgerufen. "Für Waren und Dienstleistungen sollten 'Sklaverei-frei'-Label geschaffen werden."

Das forderte Michel Veuthey, Vertreter der Malteser in Genf, zum Welttag gegen Menschenhandel am kommenden Montag. Durch diese "tragische Form moderner Sklaverei" würden jährlich weltweit schätzungsweise 150 Milliarden US-Dollar (129 Milliarden Euro) Gewinne gemacht, heißt es in einer Mitteilung des Malteserordens in Rom (Freitag).

Der Orden betonte, Menschenhandel sei eine Straftat und stelle eine "schwerwiegende Bedrohung" der Menschenwürde dar. Die Malteser riefen zu besserer Zusammenarbeit im Kampf gegen Menschenhandel auf und kündigten ihrerseits eine Verstärkung des Engagements in diesem Bereich an. Dazu wollten sie besonders die Arbeit in den nationalen Verbänden, beim Hilfswerk Malteser International und über die diplomatischen Kontakte des Ordens ausweiten.

Der Souveräne Malteserorden

Der Souveräne Malteserorden hat den Status eines eigenen Völkerrechtssubjekts, der ihm besondere Zugänge auf politischer und diplomatischer Ebene ermöglicht. Die Malteser unterhalten diplomatische Beziehungen mit mehr als 100 Staaten sowie mit der EU.

Außerdem haben sie Ständige Vertreter bei den Vereinten Nationen und etlichen weiteren internationalen Organisationen.

Der Orden ist in mehr als 120 Ländern aktiv; besonders im Bereich humanitäre Hilfe, Gesundheitsversorgung und Sozialhilfe. Er zählt nach eigenen Angaben mehr als 13.000 Mitglieder, hinzu kommen 80.000 freiwillige Helfer. Seit 1834 hat der Orden seinen Sitz in Rom auf dem Aventin.

(KNA)

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