Ukrainische Fahne
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31.03.2018

Caritaspräsident: Ukraine will den Weg nach Westen gehen Weg von autoritärem Staat

Die Ukraine ist nach den Worten ihres Caritaspräsidenten Andrij Waskowycz eindeutig Richtung Westen orientiert. Man wolle weg von einem autoritären Staat. Dies bedeute aber nicht zwangsläufig auch die Integration in die Europäische Union.

"Für eine Demokratie nach westlichem Vorbild, für Menschenrechte, für eine freie Wirtschaft und für eine starke Zivilgesellschaft. Für all das haben sich die Menschen auf dem Maidan eingesetzt", sagte Waskowycz der österreichischen Nachrichtenagentur Kathpress.

Russlands Präsident Wladimir Putin wolle mit allen Mitteln ein "Erfolgsmodell Ukraine" verhindern. "Denn wenn wir wirtschaftlich, politisch und zivilgesellschaftlich Erfolg hätten und die Russen das sehen, dann könnte das auch das Ende des Systems Putin in Russland bedeuten", so Waskowycz unter Verweis auf den Krieg im Osten der Ukraine.

Nicht gleich Integration in EU

Für die Menschen in der Ukraine gebe es zur Orientierung Richtung Westen aber keine Alternative, denn: "In der Ukraine kennt man das alternative Modell, nämlich einen autoritären, von Oligarchen bestimmten Staat. Und davon will man weg." Das bedeute aber nicht gleich die völlige politische Integration in die Europäische Union, stellte Waskowycz klar. "Aber es geht um den Weg Richtung Westen."

Der Präsident der katholischen Hilfsorganisation verwies auf zentrale Prinzipien der katholischen Soziallehre wie Solidarität und Gemeinwohl: "Der Mensch muss im Mittelpunkt der Politik stehen."

Kirche lässt sich nicht in Russland-Konflikt reinziehen

Auf den seit 2014 tobenden Krieg in der Ostukraine und die Rolle der Kirchen angesprochen, betonte Waskowycz, keine Kirche lasse sich in den Konflikt hineinziehen. "Bisher wurde zwischen den Kirchen immer ein Konsens gefunden, der auf die Erhaltung des Friedens ausgerichtet war."

Dabei sehe die ukrainische orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland sicher ganz anders als etwa die griechisch-katholische Kirche im Land. Trotzdem könne man immer wieder zusammenfinden.

Insgesamt bekennen sich rund 70 Prozent der 45 Millionen Ukrainer zu einer der drei orthodoxen Kirchen. Knapp 10 Prozent der Bevölkerung gehört der griechisch-katholischen Kirche an. Der Anteil der römisch-katholischen Gläubigen in der Ukraine beträgt rund 1,5 Prozent. 4 Prozent der Bevölkerung sind Muslime, rund 2,5 Prozent bekennen sich zu einer evangelischen Kirche.

(KNA)

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