Welthungerhilfe-Landesdirektor für Burkina Faso, Isidore Zongo †
Welthungerhilfe-Landesdirektor für Burkina Faso, Isidore Zongo †

15.08.2017

Landesdirektor der Welthungerhilfe in Burkina Faso getötet "Großer Verlust"

Nach dem Terroranschlag in Burkina Faso herrscht weiterhin Entsetzen. Bei dem Anschlag am Sonntagabend in Burkina Faso ist auch der Landesdirektor der Deutschen Welthungerhilfe getötet worden.

Der einheimische Tierökonom und Klimafachmann Isidore Zongo (55) war seit 2011 für das Hilfswerk tätig, wie die Welthungerhilfe am Dienstag in Bonn mitteilte. Bei dem Anschlag in der Hauptstadt Ouagadougou wurden in der Nacht zum Montag nach Regierungsangaben 20 Menschen getötet.

"Engagierter Mitarbeiter Opfer sinnloser Gewalt"

Die Welthungerhilfe bezeichnete den Tod Zongos als großen Verlust. "Alle unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen weltweit sind erschüttert, dass ein so engagierter Mitarbeiter Opfer dieser sinnlosen und brutalen Gewalt geworden ist", erklärte die Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann. Zongo habe sich mit aller Kraft für bessere Lebensbedingungen in seinem westafrikanischen Land eingesetzt.

Die Attentäter hatten am Sonntag von Motorrädern aus gezielt auf die Terrasse eines Restaurants geschossen. Eine folgende Geiselnahme in dem Gebäude beendete die Polizei erst in den frühen Morgenstunden. Zwei der Toten sollen Attentäter sein.

Ähnlicher Anschlag von Islamisten 2016

Der Anschlag gleicht in der Art einem Überfall von Islamisten auf ein nur 200 Meter entferntes Café im Januar 2016. Damals waren 30 Menschen getötet worden. Zu dem Anschlag hatten sich die Terrorgruppen Al-Kaida im Islamischen Maghreb und Al-Murabitoun bekannt. Zu dem Anschlag vom Sonntagabend gab es zunächst kein Schuldbekenntnis.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach von einem "niederträchtigen Anschlag". Deutschland stehe im Kampf gegen Terror und organisierte Kriminalität an der Seite des westafrikanischen Landes, betonte sie in Berlin. Burkina Faso gehört neben Mali zu den fünf Staaten, die eine regionale Anti-Terroreinheit (G5) gründen wollen. Frankreich und Deutschland unterstützen das Vorhaben.

(epd, KNA)

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