Jerusalem mit der goldenen Kuppel des Felsendoms
Jerusalem mit der goldenen Kuppel des Felsendoms

15.06.2017

Personalrochaden der Kirche im Heiligen Land Rücktritt, Wechsel, Neubesetzung

Weihbischof Giacinto-Boulos Marcuzzo (72), seit 1993 Patriarchalvikar für Israel mit Sitz in Nazareth, wechselt als Generalvikar ins Lateinische Patriarchat nach Jerusalem.

Das teilte der Apostolische Administrator des Patriarchats, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, am Mittwoch in einem Schreiben an seinen Klerus mit. Der bisherige Amtsinhaber, Weihbischof William Schomali (67), war im Februar als Generalvikar nach Jordanien versetzt worden.

Patriarchalvikar für Israel in Nazareth wird der jordanische Pfarrer Hanna Kildani (62) aus Amman.

Altersgrenze für Bischöfe

Auch die Stellen des Kanzlers im Jerusalemer Patriarchat und der Leitung des diözesanen Priesterseminars werden neu besetzt. Die Personalien sind Teil eines Revirements, das Erzbischof Pizzaballa seit einigen Monaten eingeleitet hat. Schomalis Vorgänger in Jordanien, Maroun Elias Lahham (68), war im Februar ohne Mitteilung von Gründen zurückgetreten; er hatte die Altersgrenze für Bischöfe von 75 Jahren noch nicht erreicht.

Die Verantwortung der Finanzverwaltung des Patriarchats übernimmt Pizzaballa den Angaben zufolge selbst. Als operativen Manager setzte er mit Sami al-Yousef einen Laien ein. Dem bisherigen Finanzleiter, dem Priester Imad Twal, dankte der Erzbischof für seinen großen Einsatz in dieser "nicht beneidenswerten und undankbaren Position".

Finanzielle Probleme

Die Diözese, zu deren Territorium Israel, die Palästinensergebiete, Jordanien und Zypern gehören, gilt als schwierig. In den vergangenen Jahren hatten sie der Palästinenser Michel Sabbah (1987-2008) und dann der Jordanier Twal (2008-2016) geleitet. Angesichts mancher Differenzen zwischen dem Klerus rechts und links des Jordans war spekuliert worden, ob nicht wieder ein "neutraler" Italiener das Amt übernehmen sollte. Auch über finanzielle Probleme wurde in den vergangenen Jahren geredet.

Der Italiener Pizzaballa lehnte offenbar eine Ernennung als Patriarch ab. Er sieht sein Amt als Apostolischer Administrator (seit Juli 2016) als eine temporäre Lösung. Seine Hauptaufgabe müsse sein, den Weg für einen künftigen Patriarchen vorzubereiten.

(KNA)

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