Eine vollverschleierte Frau schaut durch die Schlitze ihres Nikab
Eine vollverschleierte Frau schaut durch die Schlitze ihres Nikab

17.05.2017

Österreichs Parlament bestätigt Verbot der Vollverschleierung Strafe von bis zu 150 Euro

In Österreich dürfen sich Frauen demnächst nicht mehr vollverschleiert in der Öffentlichkeit zeigen. Das bestätigte am Dienstag das Parlament. 

Das Parlament in Wien bestätigte am Dienstagabend das vorab heftig kritisierte Verbot, das die Regierung bereits im März beschlossen hatte. Im Nationalrat stimmten SPÖ und ÖVP geschlossen für das Integrationspaket, nachdem sie zuvor das Aus der Regierungskoalition verkündet und Neuwahlen für den 15. Oktober angekündigt hatten.

Neben dem Ganzkörperschleier werden auch weitere Kleidungsstücke zur Verschleierung des Gesichts in der Öffentlichkeit untersagt. Verstöße werden ab Oktober mit einer Strafe von bis zu 150 Euro geahndet. Das neue Gesetz sieht zudem ein Koranverteilungsverbot im öffentlichen Raum vor. Dieses soll vor allem die Verbreitung radikalen Gedankenguts durch Salafisten verhindern Künftig soll es in Österreich zudem ein verpflichtendes Integrationsjahr geben, in dem Flüchtlinge und Asylbewerber mit Chancen auf einen Verbleib im Land Deutsch- und Wartekurse besuchen sowie ein Arbeitstraining absolvieren. Bei einer Weigerung sind finanzielle Einschnitte vorgesehen.

Keine Lösung, betonten die österreichischen Bischöfe

Im Vorfeld hatten sich Menschenrechtler und Kirchenvertreter mehrfach gegen das Burka-Verbot ausgesprochen. Vollverschleierung im öffentlichen Raum sei vor dem Hintergrund der österreichischen Kultur zwar ein "gesellschaftlich unerwünschtes Verhalten", ein grundsätzliches Verbot sei jedoch keine Lösung, betonten die österreichischen Bischöfe in einer Stellungnahme. Amnesty International bezeichnete das Verbot als ungeeignet und unverhältnismäßig.

(KNA)

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Aktuell: Statement zur Missbrauchs-Studie.

DOMRADIO.DE auch auf Alexa

Gottesdienste, Nachrichten und das Evangelium – jetzt täglich auch auf Ihrem Echo und Echo Show!

DOMRADIO in Berlin und Brandenburg

Ab sofort auf DAB+ auch in Berlin und Brandenburg: Das Kölner DOMRADIO!

Mit Willibert in die Heilige Stadt

Im November 2019 ist es soweit: Erkunden Sie das ehrwürdige Rom auf dieser Pilgereise mit dem Rom-Kenner Willibert Pauels, Karnevalsfreunden und DOMRADIO.DE Besuchern auch bekannt als "ne Bergische Jung"!

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 20.09.
06:00 - 06:30 Uhr

DOMRADIO Morgenimpuls

06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO Der Morgen

  • Streit in der SPD nach Beförderung des Verfassungsschutzchefs
  • Gib uns Frieden! - heute Friedenskonzert im Kölner Dom
  • Was tun gegen zu hohe Mieten?
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Programmtipps

  • Lukasevangelium
    20.09.2018 07:50
    Evangelium

    Lk 7,36–50

  • Reims: Glasfenster von Wolfgang Knoebel
    20.09.2018 09:10
    Anno Domini

    Kathedrale in Flammen

  • Matthäusevangelium
    21.09.2018 07:50
    Evangelium

    Mt 9,9–13

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Empfangsanleitung zum Ausdrucken

Gemeinsam für das Mehr im Menschen

Berufungspastoral im Erzbistum Köln: Dein Platz in Kirche und Welt.

Das ganze Leben

Hilfsangebote der Kirche im Erzbistum Köln.

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff

Weihbischof Schwaderlapp beantwortet Glaubensfragen