Beim Kreuzweg in der Via Dolorosa
Beim Kreuzweg in der Via Dolorosa
Mönche beim Kreuzweg
Mönche beim Kreuzweg

25.03.2016

Mehr katholische Pilger als im Vorjahr in Jerusalem Durch die Via Dolorosa

Ohne Zwischenfälle sind die Karfreitagsfeierlichkeiten bislang in Jerusalem abgelaufen. Bei sonnigem Wetter und deutlich weniger Polizeipräsenz als im vergangenen Jahr drängten sich Hunderte christliche Pilger auf der Via Dolorosa.

Dort gingen die Gläubigen die 14 Stationen des Leidenswegs Jesu von seiner Verurteilung bis zur Kreuzigung und zum Grab nach. Auch zur zentralen Feier in der Grabeskirche kamen seit den frühen Morgenstunden Hunderte. Aktuelle Teilnehmerzahlen der Karfreitagsprozessionen gab es zunächst nicht. Nach Angaben eines ranghohen Polizeivertreters und örtlicher Christen kamen jedoch mehr katholische Pilger als im Vorjahr. Arabische Christen waren mit zahlreichen Gruppen vertreten.

Zeitgleich feierte die jüdische Bevölkerung Jerusalems das Purim-Fest, das an die wunderbare Errettung der jüdischen Minderheit Persiens durch den Judenfeind Haman erinnert. Seit den frühen Morgenstunden zogen dabei Kostümierte durch die Straßen. An zahlreichen Plätzen Westjerusalems sowie am Jaffa-Tor zur Altstadt waren kleine Bühnen aufgebaut.

Osternachtsfeier bereits am frühen Samstagmorgen

Traditionell gehen viele christliche Pilger am Karfreitag den Kreuzweg Jesu. Viele Gruppen tragen dabei hölzerne Kreuze mit sich. Der Kreuzweg endet an der Grabeskirche, an der sich insgesamt sechs Konfessionen nach genauem Zeitplan mit ihren Gottesdiensten abwechseln. Die im sogenannten Status quo aus dem 19. Jahrhundert festgeschriebene Regelung verbietet jede Veränderung der Ordnung; sie ist auch der Grund, warum die katholische Osternachtsfeier in der Grabeskirche bereits am frühen Samstagmorgen gefeiert wird.

Am Freitagabend wird die seit Jahrhunderten von den Franziskanern gepflegte Tradition der Kreuzabnahme und Grablegung gefeiert: Dazu wird auf dem Golgota-Hügel eine hölzerne Jesusfigur vom Kreuz abgenommen, auf dem Salbstein gesalbt und zum Grab getragen.

Die als Höhepunkt der orthodoxen Osterfeiern in Jerusalem geltende Liturgie des "Heiligen Feuers" wird aufgrund der verschiedenen Kalenderrechnungen in diesem Jahr erst am 30. April begangen. Dabei wird die Flamme aus dem Grab Jesu an alle Wartenden in der Kirche und Stadt verteilt. Das jüdische Pessachfest beginnt mit dem Seder-Mahl am 22. April.

(KNA)

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 23.07.
06:00 - 06:30 Uhr

DOMRADIO Morgenimpuls

06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO Der Morgen

  • Rücktritt Mesut Özil
  • Welt-AIDS-Konferenz
  • Hundstage
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

  • Rücktritt Mesut Özil
  • Kardinal Woelki in Indien
  • Benediktiner über Münchner Anti-CSU-Demo
22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Programmtipps

  • Matthäusevangelium
    24.07.2018 07:50
    Evangelium

    Mt 12,46–50

  • Johann Philipp von Isenburg
    24.07.2018 09:20
    Anno Domini

    Gründung von Neu-Isenburg

  • Matthäusevangelium
    25.07.2018 07:50
    Evangelium

    Mt 20,20–28

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Empfangsanleitung zum Ausdrucken

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag ab 8 Uhr!

Gemeinsam für das Mehr im Menschen

Berufungspastoral im Erzbistum Köln: Dein Platz in Kirche und Welt.

Das ganze Leben

Hilfsangebote der Kirche im Erzbistum Köln.

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff

Weihbischof Schwaderlapp beantwortet Glaubensfragen